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Chronik des SC Lichtenwörth

 

 

ZUR GRÜNDUNG DES HEUTIGEN SC-LICHTENWÖRTH
GRÜNDUNGSJAHR 1919

Nach dem 1. Weltkrieg wurde in Lichtenwörth wieder der Arbeiter ­Gesangsverein ins Leben gerufen. Neben dem Singen wurde auch noch Sport betrieben, der besonders für die Jugend gedacht war, um sie vom Alkohol fern zu halten.

Die Älteren, die den Grundstein legten waren die Brüder Karl, Ludwig
Rudolf Libertin, Hermann Buttinger, Eduard Rupp, Ludwig Kavaletz,
Josef Duchek, Karl Rigby, Franz Steiner, Hermann Schicker, Hubert
Englisch, Hans Herzog und Josef Krenn. Diese spielten aber nicht
Lange miteinander, waren aber auch noch nicht beim Verband angemeldet.

Folgende Spieler kamen zum Verein: Franz Portisch, Johann Wastl, Johann Niederdeckel (der Weiße und der Schwarze) H. Honsal, Karl Rosenits, Franz Baumann, Franz Lechner, Johann Riegler, Josef Bauer, und Robert Grauer.
Jetzt kam es dann zur eigentlichen Vereinsgründung und der Verein wurde beim Fußballverband angemeldet.

Es gab natürlich noch keinen Sportplatz und man wurde von einem Ort zum anderen verwiesen. Die damalige Gemeindevertretung unter dem Bürgermeister Schobischek, stellte einen Platz hinter dem Fohlenstand zur Verfügung. Der Platz musste natürlich erst angelegt werden.

Es kam dann die große Arbeitslosigkeit. Die hatte aber nur den ei­nen Vorteil, dass man recht viel Zeit zum Trainieren hatte. Dadurch rückte die Mannschaft bald von der Schutzgruppe in die 3. Klasse auf. Die Vereinsleitung lag noch immer in den Händen der Spieler.

Es gab ein Hoch und Tief! Doch durch die Kameradschaft wurden diese Klippen überwunden. Bald wurde ein richtiger Ausschuss gewählt:
1. Obmann war Johann Schubert, die weiteren Herren waren; Erich Wutkopp, Josef Rohrweck, Hermann Buttinger und Emmerich Graf samt Gattin.

Es kam auch schon der erste Landwirt auf den Platz. Herr Karl Brandl, von der Hauptstraße 24, der auch Fürsprecher bei den Bauern war.
Der Sportklub bekam wieder einen neuen Platz, der mit Bäumen um­stellt war. Es gab wieder viel Arbeit.

Hier die Namen einiger Arbeitsfreudiger: Heylik Karl, Krenn Josef, Buttinger Hermann, Englisch Hubert, Michael und Florian Duchek Baumann Hans und selbstverständlich die ganze Kampfmannschaft. Als Trainer hatten wir Weber, Panknota und zuletzt den Ungarn Kraft. Auch von den Spielern, die aus Marienthal kamen, konnte man viel lernen. Es waren die Brüder Honsal, Buschmann und Guttmann. Allzufrüh verstarb einer unserer besten Spieler, Hubert Englisch.

Die damalige 1. Mannschaft lautete: Heiden, Portisch, Stöger; Niederdeckel (der Schwarze), Herzog, Rosenits, Duchek, Kavaletz, Honsal, Baumann, Kutscherauer.
Spieler aus Eggendorf und Zillingdorf, fanden Verwendung in der Kampfmannschaft; z. B. Harater, Wunderl, Leitner, Hautz, Ohr Stefan, Brünner und Winkler. Auch die Gründer Gindl leisteten viel für den S. C. Lichtenwörth. In der 2. Klasse wurde auch schon der 1. Pokal in Lanzenkirchen gewonnen.

Nicht vergessen soll man die treuen Schlachtenbummler Wastl J., Holzer Josef, Wagenknecht Josef und Fritz, Gillich Anton, Johann Meschel sowie den Klubwirt Ploderer Franz und seine Gattin Leopoldine die sehr viel zum Wohle des heutigen SC Lichtenwörth taten.

topDIE ZWANZIGER JAHRE BIS 1934

Der  SC - Lichtenwörth hat sich bereits zu einem starken Verein entwickelt und schon sehr viele Freunde und begeisterte Anhänger gefunden. Leider wurde die im ganzen Land herrschende Wirt­schaftskrise und die immer stärker werdende Arbeitslosigkeit dem Verein auch zu einem Sorgenbereiter.

Spielabwanderungen wegen eines Arbeitsplatzes machten oft Umstel­lungen in der Mannschaft notwendig. Jedoch durch die Kamerad­schaft und Zusammengehörigkeit, wurde so manches leichter überwunden.
Zur Gründungsmannschaft kamen bereits jüngere Talente, wie die Brüder
Michael und Alois Nothnagel, Josef Moriggl, Hans Mar­quart, Karl Essmeister,
Josef Leitner, Michael Döller und Fritz Varga, die sich wunderbar in das
Team fügten und so manchen älteren Spieler würdig ersetzten.

Aber die Zeit war schlecht und der Sportklub sehr arm. Wie oft kam es vor, dass ein Spieler der Kampfmannschaft am Spielfeld saß und wartete, bis das Reservespiel zu Ende war, um zu Paar Fußballschuhen zu kommen. Das hinderte aber nicht die Freude und die Begeisterung am Sport. Auswärtsspiele wie zum Beispiel nach Gloggnitz, Pernitz oder Berndorf, um nur einige zu nennen, wurden mit dem Fahrrad erreicht. Aber nicht jeder hatte ein Rad und so wurde Stafetten gefahren. Aber nach dem Spiel saß man wieder gemütlich im Klublokal beisammen, plauderte sang ein Fußballerlied und freute sich schon auf das nächste Spiel am Sonntag.

Jedoch auch bei den Heimspielen gab es Probleme. Im Hause des Klubwirtes hatte der Verein einen Raum, wo die Sportutensilien lagen. Dort hat sich der Spieler umgezogen und ist dann durch den ganzen Ort, ca. 1 Kilometer am Ende der Ortschaft, auf den Fußballplatz gegangen. Nach dem Spiel denselben Weg zurück und bei einem Brunnen im Hof des Klublokals konnte man sich reinigen und waschen.

Der Fußballbetrieb wurde jedoch mit Begeisterung weiter ausgebaut und viele jüngere Spieler wie Müllner Hans, Max Posch, die Brüder Aringer, die Brüder Marquart, Karl Ringeisen, Josef Stöger um nur einige zu nennen, fanden schon Verwendung in der Kampfmannschaft. Das bittere Ende folgte für alle Fußballfreunde, als der Verein aus politischen Gründen im Jahre 1934 den Betrieb einstellen maßte. Keinem Verband angehörend, wurden dann auf Risiko eingehend, Fußballspiele ausgetragen.

top1938 bis 1945

Erst in den Jahren 1937 - 1938, wurde wieder ein halbwegs geregelter Spielbetrieb aufgenommen. Doch der 2. Weltkrieg, der im September 1939 begann, verhinderte einen normalen Meisterschaftsablauf. Viele Spieler wurden eingezogen und so mussten Spieler der H. J. Mannschaft, die zu dieser Zeit gegründet wurde und eine der stärksten im Bezirk war, oft einspringen. Gegen Ende des Krieges ruhte der Spielbetrieb gänzlich. Die H. J. Mannschaft war der Kern für den Neubeginn nach dem Krieg.

1939
POKAL VON NIEDERDONAU (NIEDERÖSTERREICH)

Im Herbst 1939 wurden die Spiele um den Pokal von Niederdonau ausge­tragen. Nachdem Lichtenwörth das erste Spiel nach einem Prodest der Sol­lenauer verloren hatte, spielte der Verein in der Trostrunde weiter und errang in dieser einen einmaligen Erfolg in der Vereinsgeschichte Die Lichtenwörther zeigten, dass sie ein sehr gut zusammengespieltes Team waren.


DER WEG INS FINALE

Das erste Spiel in Pitten wurde 8:1 gewonnen. Die weitere Folge: Haidbrunn 10:2, Neunkirchen 4:3, Gloggnitz 9:0, Ober-Waltersdorf 7:0,
und im Halbfinale wurde Amstetten 5:2 besiegt. Damit stand Lichtenwörth am Sonntag, dem 3. Dezember 1939 in Hohenau gegen Deutsch Wagram im Endspiel der Trostrunde.

Das vom Schiedsrichter Beinlich geleitete Spiel endete mit einem 2:1 Sieg der Lichtenwörther. Die Tore zu diesem schönen Erfolg schossen Nossek, Johann Marquart.

Die Mannschaft des SC Lichtenwörth 1939

von links: Haiden, Duchek A., Marquart J., Roch, Herzog K., Brandweinen, Nothnagl M., Lehnen, Nothnagl A., Marquart A., Nossek, Stöger, Posch und Aringer

top1945 - WIEDERAUFNAHME DES SPIELBETRIEBES

Da 1945 noch keine Meisterschaft gespielt wurde, wurden Spiele mit bestehenden Vereinen und Klubs der Besatzungsmannschaft ausgetragen.

1946

Am 12. Jänner 1946, wurde vom provisorischen Obmann Duchek A. im Gasthaus Gebert, eine Generalversammlung einberufen.
Man gedachte zuerst der lieben Sportfreunde, die vom Krieg nicht mehr zurückkamen:
Brandweiner Bertl, Brader Hans, Nossek Franz, Maier Julius, Gotthart Erich, Heiden Hermann, Müllner Hermann, Wastl Kurt, Fritz Bauer usw.

Es wurde folgende Vereinsleitung gewählt:

1. Obmann: HALM Franz
2. Obmann: TSCHIRK Johann
1. Schriftführer: KOLBEK Franz
2. Schriftführer: LINAUER Karl
1. Kassier: KRÄTSCHMER Willy
1. Sektionsleiter: HERZOG Emmerich
2. Sektionsleiter: KRAUZER Fritz
Trainer: HERZOG Hans und MARQUART Hans
Die Mannschaft des SC Lichtenwörth 1946
von links: stehend: Kolbeck, Schneider, Bailer, Schachfinger, Duchek E. Duchek A. Vorderwinkler, Trainer Gindl hockend: Körner, Ivancsich, Marquart J. Aringer, Stöger sitzend: Posch

 

1946 und 1947

Vor Beginn der ersten geregelten Meisterschaft im Herbst 1946, wurden vom N.O.F.V. angeordnete Qualifikationsspiele ausgetragen. Der ASK-Lichtenwörth kam entsprechend seiner Spielstärke mit starken Vereinen zusammen:

Siebenhirten Marienthal
Guntramsdorf Vösendorf
Austria Brunn Ebreichsdorf
Hertha Leopoldsdorf Ober Waltersdorf
Erlaa Bad Vöslau
Traiskirchen Felixdorf
S.C. Brunn Admira Wr. Neustadt

Das war die 1. Klasse -Süd A. In dieser starken Gruppe konnte sich der ASK mit 10 Siegen, 2 Unent­schieden und 16 Niederlagen im Mittelfeld behaupten. Nur Dank der Unterstützung der Firma STRASSER, die Lastwagen zur Hin- und Rück­fahrt der Spieler und Schlachtenbummler zur Verfügung stellte, konnte der Spielbetrieb aufrecht erhalten werden.

Im Herbst 1946 wurde verspätet das 25jährige Gründungsfest gefeiert. Im Rahmen dieser Jubiläumsfeier wurde das Meisterschaftsspiel gegen Ober-Waltersdorf ausgetragen und dabei ein großartiger 8:1 Sieg errungen. Vor 300 Zuschauern spielten die Ober-Waltersdorfer nicht Jene Rolle, die das Resultat vermuten lässt.

Das Stürmerquintett der Lichtenwörther, unterstützt von der Halfreihe, überrannte die Gäste . Besonders der einarmige Mittelläufer, Marquart Hans und Kopp (Schachinger), mit seinen 4 Toren, brachte die Ober Waltersdorfer zur Verzweiflung . Die restlichen Tore erzielten Duchek Ernst ,2 und Bailer Franz, ebenfalls 2.

1947-1948

1. Klasse Süd - Mitte

Nach dem Ende der Saison 1946 - 47, kamen die ersten 6 Vereine in die 2. Liga Süd. Lichtenwörth als Neunter, spielte weiter in der 1. Klasse Süd Mitte.

1947 wurde auch eine Frauenhandballmannschaft gegründet. Viele Freundschaftsspiele wurden ausgetragen und auch einige Turniere gespielt, wovon auch eines gewonnen wurde. 1950 beendete die Mannschaft den Spielbetrieb.

Damen Mannschaft 1948

Die Damen-Handball-Mannschaft des SC Lichtenwörth 1948

Von links: stehend: Brandl, Pavlicek, Halbwax, Löchinger, Hirsch­hofer,
hockend: Linauer, Kornfeld, Schachinger liegend: Trimmel, Schneider, Inghofer

1947 musste der alte Sportplatz, der zwischen der heutigen Angergasse und der Unbenannten Gasse lag, wegen Errichtung der Siedlung verlegt werden. Die damalige Wiese, das ist der heutige Standplatz, war von Bombentrichtern übersät und musste erst planiert werden. Es wurden Gleise verlegt und mit Rollwagen die Erde herbeigeführt. Die Arbeiten wurden freiwillig von Funktionären, Spielern und Freunden des ASK - Lichtenwörth durchgeführt. Einen besonderen Anteil leisteten die Sied­ler, wofür ihnen großer Dank gebührt. Als Ausweichplatz wurde dem Verein die sogenannte "Stierwiese" zur Verfügung gestellt.

1948-1949 1.Klasse Süd-Mitte

Kein besonders gutes Jahr, aber mit Siegen in den letzten 3 Spielen konnte der ASK - Lichtenwörth den Abstieg doch noch verhindern. Die Reserve wurde Meister. Mit Beginn des Spieljahres 1949 - 1950 wechsel­te der Verein in die näher gelegene 1. Klasse Süd.

top1949-1952 1.Klasse Süd-Mitte

In diesen Jahren spielte der Verein recht unterschiedlich, aber er blieb immer auf einem sicheren Platz in der Tabellenmitte.

1949/1950 4. Platz
1950/1951 5. Platz
1951/1952 8. Platz

Etwas verspätet wurde 1952 das 30jährige Gründungsfest gefeiert. An dem großen Turnier nahmen die Vereine Ebenfurth, Pöttsching, Neudörfl und Lichtenwörth teil.
Sieger wurde Pöttsching, vor den punktegleichen Lichtenwörthern.

Kampfmannschaft 1951

Kampfmannschaft des SC Lichtenwörth 1951

von links: stehend: Duchek, Schachinger, Siklosi, Bailer, Posch, Ponweiser hockend: Glatz, Tschirk, Schweiger sitzend: Michal E., Posch, Ivancsich

1952 - 1953 1. Klasse Süd

1951 wurde der bekannte internationale Spieler Holeschofsky von der Vienna als Spielertrainer verpflichtet. Dieser stellte die Mannschaft 1952-1953 auf das moderne Spielsystem mit einem Stopper in der Verteidigung um und errang damit große Erfolge. Der ASK - Lich­tenwörth spielte um  den Meistertitel mit, schoss die meisten Tore, bekam die wenigsten und scheiterte nur durch die legendäre 5:4 Heimniederlage gegen Eggendorf.

Der  Platz musste vom Schnee gesäubert werden und vor 1.000 Zuschauern wurde eines der besten Spiele zwischen den Rivalen Eggendorf und Lichtenwörth ausgetragen.
Trotz Überlegenheit im Spiel, verlor Lichtenwörth und Eggendorf stieg in die 2. Liga Süd auf.
1953 gewann Lichtenwörth ein Pfingstturnier in Pöttsching vor Ebenfurth, Pöttsching und Zillingdorf

1953 - 1955 1. Klasse Süd

In der Saison 1953 – 1954 spielte der Verein noch um den Titel mit, 3. Platz, konnte aber im nächsten Spieljahr 1954 – 1955 nicht voll überzeugen, 10. Platz.
Einziger Triumph, Meister Stuppach wurde nur von Lichtenwörth zu Hause besiegt.

Kampfmannschaft 1953

Kampfmannschaft des SC Lichtenwörth 1953

von links:stehend: Michal, Bailer, Holeschofsky, Tschirk, Müllner hockend: Tock, Schweiger, Lirsch kniend: Glatz, Rosenitz, Schachinger

1955-1956

Im Spieljahr 1955 - 1956 kam es zu einer neuen Gruppeneinteilung und Lich­tenwörth kämpfte wieder um den Aufstieg in die 2. Liga Süd. Nach verpatztem Meisterschaftsbeginn - das erste Spiel wurde 2:1 verloren- spielte Lichtenwörth groß auf und errang mit knappstem Vorsprung vor FEZ Gloggnitz den Herbstmeistertitel.

Im Frühjahr, nach 2 Niederlagen zurückgeworfen, begann eine tolle Serie von Siegen. Zum Beispiel in Ternitz 7:3, Erlach 7:2, in Hirschwang 7:2, Newag Wiener Neustadt 7:1, in Schlöglmühl 5:1.

Nun kam es zum letzten und entscheidenden Spiel gegen Grünbach in Lich­tenwörth. Um den Meistertitel zu erringen, benötigte Lichtenwörth einen Sieg von 2 Toren Unterschied.
Bei brütender Hitze und vor 1.000 Zuschauern aus der ganzen Umgebung gab es ein dramatisches Spiel, das mit einem 4:2 Sieg der Lichtenwörther endete, wobei ein 5. Tor nicht gegeben wurde.

Die Tore erzielten: Tok Alfred 2, Duchek Ernst 1, und Schachinger 1. Damit war Lichtenwörth bei Punktegleichheit nur um ein achttausendstel besseres Torverhältnis Meister der 1. Klasse Süd und stieg in die 2. Liga Süd auf.

1956 – 1957 2. Liga Süd

Für die schweren Spiele in der 2. Liga Süd verstärkte sich der Verein mit neuen Spielern wie Zolda und Sailer und spielte einige Aufbauspiele. Die Meisterschaft begann mit dem Schlagerspiel gegen Favoriten Wacker Wie­ner Neustadt in Lichtenwörth.
Nach einem schönen aber sehr harten Spiel siegte Lichtenwörth 1:0.
In sieben Spielen blieb Lichtenwörth ungeschlagen, belegte im Herbst den 8. Platz und wurde von keiner der 8 Bezirksmannschaften besiegt. Das Früh­jahr begann katastrophal. Von den ersten 6 Spielen gingen 5 verloren. Mit Baden, die 3:0 besiegt wurden, kam die Wende. Es folgten einige Siege und Lichtenwörth konnte noch einen sicheren Platz in der 2. Liga Süd erreichen.

Das Spieljahr 1956/57 brachte einen großen Erfolg für die Jugend des ASK Lichterwörth. Als Sieger der Gruppe B, schlugen sie in Wiener Neustadt den Sieger der Gruppe A, Ortmann, 4:2 und wurden Bezirksmeister. I

n den Entscheidungsspielen um den Landesmeistertitel unterlag Lichtenwörth auf ei­gener Anlage durch 2 vergebene Elfmeter dem SC Ternitz. Aus der Jugendmannschaft des Jahres 1957 ist der größte Teil in die Kampfmannschaft gekommen, die bis in die Landesliga aufstieg.

1957 - 1958 2. Liga Süd

Im Sommer 1957 wurde unser Tormann Josef Rosenits, an den Schweizer Verein S.C.Wettingen freigegeben und weitere 6 Spieler haben sich vom ASK Lichtenwörth abgemeldet. Mit einer neuen jungen Mannschaft wurde die Mei­sterschaft mit einem recht unguten Gefühl wieder aufgenommen. Nach 6 sieg­losen Spielen kam doch die Wende und eine großartige Serie von 5 Siegen ergab einen Platz im Mittelfeld.

Im Frühjahr wurde mit wechselndem Erfolg gespielt und die Klassenzugehörigkeit erhalten. Zu Pfingsten fuhr der ASK Lichtenwörth mit der Bahn zu den Ablösespiel für Rosenits nach Wettingen in die Schweiz. Von der langen Bahnfahrt und etlichen Feiern übermüdet, bezogen wir eine klare 7:2 Niederlage.

Die Schweizer, sehr gastfreundlich, machten eine herrliche Rundfahrt     mit uns und stellten dazu ihre eigenen Fahrzeuge zur Verfügung. Sie zeigten uns den Vierwaldstättersee, Zugersee und schließlich auch noch Zürich. Dem ASK Lichtenwörth war dies ein bleibendes Erlebnis.

Im Rahmen der Weihnachtsfeier des ASK Lichtenwörth, wurde Kurt Statzinger mehrfacher Österreichischer Staatsmeister und international anerkannter Wertungsfahrer, mit dem goldenen Ehrenring für Sport von der Gemeinde ausgezeichnet.

Jugendmannschaft 1957

Jugendmannschaft des SC Lichtenwörth 1957

von links: stehend: Lirsch, Bauer, Staufinger, Leitner, Ringeisen, Glaser Schmiedl hockend: Kopp, Kolbeck, Schweiger, kniend: Brandl, Wandl, Marquart

1958 - 1959 2. Liga Süd

Im Sommer 1958 kam Buchfinger Gustl vom 1. Wiener Neustädter Sportklub als Spieler und Trainer nach Lichtenwörth. Buchfinger hatte wohl ein gutes Spielermaterial zur Verfügung, aber noch keine geschlossene Mannschaft. Die sehr jungen und die älteren Spieler brachten nicht die Leistung, die ihrem Können entsprach. Einige Spieler mussten noch dazu ihren Militärdienst absolvieren.

Die Mannschaft, die sehr unterschiedlich spielte, musste nach 3 Jahren
2. Liga Süd, gerade im Jubiläumsjahr absteigen.
Aus Anlass der 40 Jahr Feier des Vereins, gab es eine Sportwoche mit Musik, Stafettenlauf, Handballspielen und Fußballspielen und als Höhepunkt das Freundschaftsspiel gegen den Gast Weiden (Oberpfalz BRD). Der B.S.G. Weiden wurde nach einer sehr guten Leistung 7:2 besiegt.

Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde der langjährige Spieler Franz Schachinger, internationaler Leichtathlet, mehrfacher Landesmeister im Kugelstoßen und Speerwerfen, als zweiter Sportler Lichtenwörths mit dem goldenen Ehrenring für Sport von der Gemeinde ausgezeichnet.

top1959 - 1960 2. Liga Süd

Unter Trainer Fleck, gelang nach dem Abstieg in die Gruppe Süd, der sofortige Aufstieg mit Rekordergebnissen und 7 Punkten Vorsprung auf Katzelsdorf. Die Kampfmannschaft wurde ungeschlagen Meister mit einem Torverhältnis von 123:30.
Auch der Reserve gelang das gleiche Meisterstück, auch ungeschlagen, das Torverhältnis 206:26, und der ASK Lichtenwörth, spielte wieder in der 2. Liga Süd.

Kampfmannschaft 1960 - Meister

Kampfmannschaft 1960

von links: stehend: Ringeisen, Guth, Fleck, Schweiger, Weiß, hockend: Müllner F., Marquart, Limböck, kniend: Kolbeck, Täubl, Remely, Bauer

Reserve 1960 - Meister

Reserve des SC Lichtenwörth - Meister

von links: stehend: Michal, Schachinger, Kolbeck, Eder, Graf, Täubl, hockend: Rohßkogler, Fürbach, Brandl, Leitner, Lirsch

1960 – 19612. Liga Süd

Der ASK Lichtenwörth konnte nach gleichmäßigen Leistungen im Herbst den siebenten Platz erringen, steigerte sich im Frühjahr und landete auf dem guten 5. Platz Großen Anteil hatte die gute Stürmerreihe.

1960 kam es auf Einladung des Sektionsleiters von "S.C.Striegl Weiden", Herrn Karl Siedler, einem ehemaligen Lichtenwörther, zum Gegenbesuch nach Weiden in die Bundesrepublik Deutschland.
Ein 3 Tage anhaltendes Fest, wird den Lichtenwörthern immer in guter Erinnerung bleiben.

1961 – 1962 2.Liga Süd

Lichtenwörth war spielerisch nicht schlechter als Meister A.S.K. Vöslau, doch ließ die Mannschaft, die im Herbst Dritter war, in der zweiten Hälfte des Frühjahrs etwas an Durchschlagskraft vermissen.

Aber der dritte Platz vor Wacker Wiener Neustadt wurde doch sicher erreicht. Im August 1962 fand in Lichtenwörth ein Turnier statt. Ein Unentschieden gegen Neufeld und ein 5:1 Sieg gegen Wacker Wiener Neustadt brachten den Turniersieg.

1962 wurde die neue Umkleidekabine erbaut.

1962 – 1963 Unterliga Süd-Südost

In diesem Spieljahr lag Lichtenwörth immer im Spitzenfeld und belegte am Ende den 4. Platz.
Im Juni 1963 wurde ein gut besetztes Turnier mit den Vereinen Rax - Werk, Eggendorf und Neudörfl ausgetragen. Durch Siege über Eggendorf 4:2, Rax-Werk 3:1 gelang der Turniersieg. Trainer Siklosi verlässt Lichtenwörth.

1963 wurde die Flutlichtanlage errichtet. Obmann Tschirk H., der auch der Verantwortliche für den Bau war, holte zur Eröffnung dieser Anlage den oftmaligen österreichischen Meister, die Wiener Austria.

Ein Zeitungsbericht:

Jacare & Co. kannten keine Gnade
10:0 (6:0) - Schützenfest Austrias in Lichtenwörth
Lichtenwörth: Remely, Bauer, Marquart, Happel, Gerdenits, Müllner (Limböck ), Täubl, Hirschler, (Ofner), Schweiger, Statzinger Weiß.
Austria: Fraydl , Hirnschrodt, Roganovic, Vargo, Gager, Geyer, (Paproth) Nemez, Buzek, (Jacare), Aguas, Jacare (Fiala), Fiala (Dr. Schleger). Lichtenwörth 3200, Quantschnigg

Vor einer in Lichtenwörth noch nie gezählten Rekordzuschauerzahl verlief Mittwochabend die Flutlichtpremiere der Hausherren gegen den oftmaligen österreichischen Meister Austria. Die Violetten befanden sich in glänzender Spiellaune und bombten die Gastgeber gnadenlos 10:0 (6:0) K.O.

Neben dem Star Jacare liefen vor allem noch Buzek, Fiala, Gager und Geyer auf Hochtouren. In der Abwehr ließ sich Fraydl nicht erschüttern. Ex-Benfica Star Aguas überzeugte trotz seiner drei Treffer nicht.
Lichtenwörth gab nicht nur einen mustergültig fairen, sondern auch aufopfernd kämpfenden Partner ab, der sich zumindest ein Ehrentor verdient hätte. Stopper Marquart, Gerdenits, Statzinger und Schweiger zogen sich gegen die prominente Meisterelf am besten aus der Affäre. Tore: Jacare 4, Aguas 3, Buzek 2, Fiala 1.

Im Oktober 1963 konnte der polnische Meister " Gornik - Zabrze", der Europacupgegner der Wiener Austria, zu einem Trainigsspiel eingeladen werden. Die Polen siegten nach herrlichen Spielzügen 12:1.

Im Juni 1963 ist der Spieler Harry Milchrahm tödlich verunglückt.

1963 – 1964 Unterliga Süd-Südost

Im Herbst wurde nur der vorletzte Platz erreicht. Trainer Gerdenitz hatte im Frühjahr große Mühe mit der Mannschaft, noch dem Abstieg zu entrinnen.
Endstand 12. Platz.
Im August 1964 gab es ein großes Flutlichtturnier mit den Vereinen, Wacker Wien, 1. Wiener Neustädter S.C. und Siegendorf. Lichtenwörth schlug den 1. S.C. Wiener Neustadt 4:3, unterlag aber dem Turniersieger Siegendorf 3:0.

1964 – 1965 Unterliga Süd-Südost

Lichtenwörths Höhenflug im Herbst 1964, der den 2. Tabellenplatz brachte, riss im Frühjahr je ab und es wurde nur der siebente Rang erreicht.
Im Herbst 1964 legte der Obmann Herbert Tschirk seine Funktion zurück.

1965 – 1967 Unterliga Süd-Südost

In diesen zwei Saisonen zeigte Lichtenwörth unter Spielertrainer R: Herzog besten Angriffsfußball und mit Herzog, Hirschler, Schweiger, Thomas, Statzinger, Feichtinger und Weiß, hatte der Verein die beste Stürmerreihe.

Aber der Aufstieg in die Landesliga wurde trotzdem knapp verfehlt.
Zweimal Platz 3.

Mannschaft 1966

Kampfmannschaft des SC Lichtenwörth 1966

von links: stehend: Rohßkogler, Ofner, Hirschler, Thomas, Schweiger, Statzinger, Steiger hockend: Herzog, Täubl, Lang, Bauer, Koisser

1967 – 1968 Unterliga Süd-Südost

In diesem Jahr konnte man nicht an die vorhergegangenen Saisonen anschließen. Schon im Herbst war die Mannschaft sehr unbeständig. Im Frühjahr erfolgte aber ein großer Rückschlag, die letzten 7 Spiele wurden verloren und nur der elfte Platz erreicht.

1968 – 1969 Unterliga Süd-Südost

Etwas besser ging es 1968/69. Doch auf große Spiele folgten wieder einige Ausrutscher, so dass man mit einem sicheren Mittelplatz zufrieden sein mußte.
Im Sommer 1969 wurde dem langjährigen Funktionär Karl Ponweiser vom Niederösterreichischen Fußballverband das Ehrenzeichen in "Silber - Gold " verliehen.

Kampfmannschaft 1969

Kampfmannschaft des SC Lichtenwörth 1969

von links: stehend: Dr. Scomoray, Herzog, Thomas, Halbauer, Hirschler, Bauer, Müllner K., Rohßkogler, kniend: Schweiger, Müllner P., Fenz, Nicke, Feichtinger, Limböck, Lichtenauer

1969 – 1970 Unterliga Süd-Südost

Unter dem neuen Trainer Dr. Scomoray hatte Lichtenwörth eine der stärksten Mannschaften, technisch sicher die beste der ganzen Unter - Liga. Diese groß aufspielende Mannschaft holte auch nach brillanten Ergebnissen Siege in Bruck, Neunkirchen, Berndorf, Mannersdorf und schließlich in Mödling den Herbstmeistertitel. Sektionsleiter Rohßkogler meinte: "In dieser Verfassung steigen wir sicher in die Landesliga auf". Doch es kam anders. Als auf einmal Schwierigkeiten mit dem Trainer auftraten, (er betreute einen zweiten Verein) gelang der Aufstieg nicht mehr. Dr. Scomoray verließ den Verein, die Spieler Herzog und Schweiger - Tiger übernahmen das Training und es gab noch den guten 3. Platz. Mit einer Sportwoche vom 10 August - 17 August 1969 feierte der Verein sein 50jähriges Bestandsjubiläum.

top1970 – 1971 Unterliga Süd-Südost

Diese Saison brachte ausgeglichene Leistungen und mit den neuen Spielern Schatzer von 1. S. C. Wiener Neustadt und Schwarz von Ortmann rangierte die Mannschaft immer im Spitzenfeld und wurde Vierter.

Im August 1970 wurde die Kantine mit dem neuen Kassenraum errichtet.

1971 – 1972 Unterliga Süd-Südost

Lichtenwörths Ziel in dieser Saison war es, einen guten Mittelplatz zu erreichen. Manche " Experten " stempelten nach Abgang von Fenz, Thomas, Schwarz, Schatzer, Halbauer und Müllner, Lichtenwörth zu Abstiegskandidaten.
Die neue Vereinsleitung unter Obmann Statzinger, erwarb die Spieler Thumberger, Ferschitz und Blümel. Marquart kam wieder von Mattersburg zurück. Der neue Trainer Kusolits formte um die Stammspieler Limböck, Schweiger und Hirschler eine kampfstarke junge Mannschaft die das gesteckte Ziel auch erreichte, den 6. Platz.

1972 -1973 Unterliga Süd-Südost

Unter Trainer Kusolits wurde die Mannschaft immer stabiler, hatte die beste Verteidigung und verlor im Frühjahr 1973 nur 1 Spiel. Lichtenwörth wurde auf Grund dieser Leistungen von Fachleuten zum Favoriten der nächsten Saison gestempelt.

1973 – 1974 Unterliga Süd-Südost

Für den ASK Lichtenwörth, der seit Jahren ein führender Spitzenklub in der Unter-Liga war, begann die neue Saison 1973/74 sehr vielversprechend. Durch überzeugende Siege gegen die Rivalen, wurde der Herbstmeistertitel errungen. Die NO. Sportzeitung schrieb: " Wird es das Jahr der Lichtenwörther?" und es wurde es! Die Mannschaft gab sich keine Blöße, schoss die meisten Tore, bekam die wenigsten und blieb 12 Runden ungeschlagen. Nach Siegen über Bruck und Ternitz, kam als Meisterkrönung das 11:2 Schützenfest gegen S.C.Breitenau - Schwarzau. Lichtenwörth wurde mit 6 Punkten Vorsprung, vor A.S.K: Vöslau Meister.

Dieser Sonntag ist ein stolzer Tag in der langen Vereinsgeschichte und vor allem ein Verdienst der Spieler, der guten Vereinsleitung, sowie der ausgezeichneten Arbeit von Spielertrainer Kusolits. Nach eineinhalb Jahrzehnten Zugehörigkeit zur zweithöchsten Spiel­klasse Niederösterreichs, hat der ASK Lichtenwörth den schon so oft nur knapp verfehlten Aufstieg in die Landesliga geschafft.

Kampfmannschaft 1974

Kampfmannschaft des SC Lichtenwörth 1974

von links: stehend: Rohskogler, Marquart, Rohskogler, Kirschbichler, Thumberger, Kusolits, Müllner K., Müllner P., Wilschke hockend: Hirschler, Feichtinger, Jaitz, Schweiger, Weiß

1974 -1975 Landesliga

Sensationeller Start als Neuling in der Landesliga. Die ersten 7 Spiele ungeschlagen und Tabellenführer. Der NO. Sport schrieb: " Wer kann Lichtenwörth stoppen?" Durch die sehr starke Verteidigung wurde Lichtenwörth punktegleich hinter Herbstmeister Böhlerwerk zweiter. Die Mannschaft hat aber im Frühjahr wieder sehr stark nachgelassen. 8. Platz.

Aber auch im N0. Cup 1975 war Lichtenwörth sehr erfolgreich. Nach Siegen über Erlaa, Voith St. Pölten, ASK Vöslau und Ortmann, stand die Mannschaft im Finale gegen Waidhofen/Thaya. Das erste Spiel endete auswärts 0:0. Nach einem dramatischem Heimspiel, bei dem Lichtenwörth durch Ausschluss 1 Stunde lang mit 10 Mann spielen musste, konnte trotz großer Überlegenheit auch in der Verlängerung nur ein 0:0 erreicht werden. Im Elfmeterschießen versagten die Nerven und Waidhofen wurde durch einen 4:2 Sieg NO. Cupsieger Trotzdem ein großer Erfolg für Lichtenwörth.

Im Spieljahr 1975 wurde in Wiener Neustadt das "Spezi-Kalk" Turnier ausgetragen. Es spielten:
1. S.C. Wiener Neustadt - Nationalliga
Admira Wiener Neustadt - Regionalliga
ASK L ichtenwörth - Landesliga
Foto Pompe - 1. Klasse Süd
Nach Siegen über Foto-Pompe 5:2 und Admira 2:1, wurde auch der 1. S.C. Wiener Neustadt 2:1 geschlagen, womit Lichtenwörth vielumjubelter Turniersieger wurde und einen herrlichen Glaspokal gewann, der aber unter seltsamen Umständen und erst auf Umwegen der Mannschaft überreicht werden konnte.

1975 – 1976 Landesliga

Im Sommer 1975 tritt Obmann Statzinger aus beruflichen Gründen zurück und Spielertrainer Kusolits verlässt den Verein. Als neue Spieler wurden Lemberger und Wanzenböck erworben. Nach einer guten Herbstsaison erreichte der ASK Lichtenwörth mit 15 Punkten den achten Tabellenplatz in der Landesliga. Am 18. März 1976 wurde ein neuer Vorstand gewählt und dabei auch eine Namensänderung des Vereins vorgenommen. Durch den Sponsor Ing. Krammer, der auch Präsident wurde, trug der Verein nun den
Namen "Armaturen Krammer ASK Lichtenwörth ". Neuer Obmann wurde R. Wilschke.
Im Frühjahr 1976 dachte kein Mensch an die Gefahr eines Abstieges. Doch es kam anders. Die ersten 6 Spiele wurden verloren, 1 Tor geschossen, 19 bekommen. Trainer Bambasek legte sein Amt zurück. Herzog R. Jun. übernahm seine Stelle, konnte aber den Abstieg auch nicht mehr verhindern. Das bedeutete den letzten Tabellenplatz und den Abstieg in die "Oberliga Ost".
Eine verdiente Auszeichnung erhielt der durch viele Jahre tätige Funktionär Walter Rohskogler. Im Juni 1975 bekam er vom NO. Fußballverband das Ehrenzeichen in "Silber - Gold" verliehen.

1976 – 1977 Oberliga Ost

Der neuerliche Versuch in die Landesliga aufzusteigen ist nicht ge­lungen. Im Frühjahr 1977 legten die meisten Funktionäre ihr Amt zurück, trotzdem konnte nach guten Spielen der 3. Platz erreicht werden.

1977 – 1978 Oberliga Ost

Das Ziel dieser Saison hieß Aufstieg in die Landesliga. Vom neuen Trainer Besenlehner gut vorbereitet, spielte Lichtenwörth groß auf, blieb 11 Spiele ohne Niederlage und wurde Herbstmeister. Im Jänner 1978 kam die kalte Dusche. Der komplette Vorstand legte sein Amt zurück und ein totaler Spielerausverkauf verschärfte die längst schon schwellende Vereinskrise. Thumberger wurde an Felixdorf, Lemberger und Wanzenböck an Baden verkauft. Damit konnte man den Aufstieg vergessen. Doch der Rest der Mannschaft unter Trainer Besenlehner konnte noch einen hervorragenden zweiten Platz erringen.

1978 – 1980 Oberliga Ost

Im Spieljahr 1978/79 zeichnete sich durch schwache Stürmerleistungen schon ein Nachlassen der Mannschaften ab. Die Saison 1979/80 brachte dann den totalen Rückfall. Im Herbst nur ein Sieg und ein Unentschieden. Im Frühjahr ging es auch nicht besser, Lichtenwörth war immer am letzten Platz. Durch eine neue Gruppeneinteilung stieg der Verein aber nicht ab.
Ein kleiner Trost: Lichtenwörth wurde Sieger im Fairneßwettbewerb. Im Februar 1980 verläßt Trainer Besenlehner Lichtenwörth und P. Müllner übernimmt das Training.

Kampfmannschaft 1980

Kampfmannschaft des SC Lichtenwörth 1980

von links: stehend: Gludovatz, Gmeiner, Hirschler M., Bauer, Schwarz, Köckenbauer, Hirschler Chr., Wilschke hockend: Kapaun, Tok, Schweiger, Jaitz, Fink F., Capoth, Müllner P., Bailer

top1980 – 1981Oberliga Ost

Kein gelungener Start für den neuen Obmann Wilschke in der Ober­liga Ost. Gleich das erste Spiel gegen Eggendorf wurde 4:0 verloren und dazu noch drei Ausschlüsse. Nach 13 Spielen erst der erste Sieg und im Herbst der vorletzte Tabellenplatz. Nach schwachen Leistungen ging es im Frühjahr weiter bergab und der Verein landete wieder am letzten Platz. Damit Abstieg und zwar in die Unterliga Süd - Südost.
Durch Auslaufen des Sponsor - Vertrages mit der Fa. Krammer, kam es am 7. August 1980 wieder zur Umbenennung auf den alten Vereinsnamen "ASK Lichtenwörth ".

1981 – 1982 Unterliga Süd-Südost

Eine blamable 9:1 Heimniederlage gegen Hainburg, war der Auftakt zur neuen Spielsaison. Nach 10 Spielen ohne Trainer kam Ebner zum Verein und blieb mit der schon etwas konfusen Mannschaft die letzten 4 Herbstspiele ungeschlagen. Dadurch wurde noch ein guter Mittelplatz erreicht. Im Frühjahr konnten nur 2 Siege errungen werden und die mangelhafte Trainingseinstellung, sowie die schon so oft aufgetretene Frühjahrsschwäche brachten dem Verein den letzten Tabellenplatz und den neuerlichen Abstieg. Der ASK Lichtenwörth spielte nun in der 1. Klasse Süd.

1982 – 1984 1. Klasse Süd

1982 - 1983 war eine ausgeglichene Saison und brachte den guten 5. Platz. Im Spieljahr 1983/84 wurden alle Herbstspiele auswärts ausgetragen, da die Sportanlage neu hergerichtet wurde. Neue Rasenziegel wurden verlegt, die Kabinen verfliest und die Laut­sprecheranlage neu überholt. Auch ein VW-Bus wurde angekauft.
Dieser Durchgang endete mit einem neunten Rang.

Anfang der 80iger Jahre wurde die Damen - Fußballmannschaft gegründet. Die Frauen spielten mit großer Begeisterung und errangen schon viele schöne Siege, was die große Anzahl der Pokale beweist.

Damenmannschaft 1985

Damenmannschaft des SC Lichtenwörth 1985

von links: stehend: Müllner, Tasch, Pauer -Rüel, Witzmann, Brandl, Nothnagl, Bauer hockend: Lang, Müllner, Schreiner, Bauer, Tücke, Koisser, Ofenbach

1984 – 1987 1. Klasse Süd

In den Spieljahren 1984 - 1987 spielte der ASK Lichtenwörth in der 1. Klasse Süd. Ein sicherer Mittelplatz wurde immer erreicht. doch im Spieljahr 1987/88 erwischte es den Verein, er wurde Letzter und stieg in die unterste Spielklasse, in die 2. Klasse Steinfeld ab.

1988-2007 folgen in Kürze!